Teil 6 der Being Moses Tour, immer möglichst nahe am Verlauf der Grossen Europäischen Wasserscheide – dort wo sich das Wasser teilt, startete gewissermassen bei Marktredwitz und führte bis vor Bad Leonfeld.
«Gewissermassen» sagen wir deshalb, weil wir für den Teil 6 eine ganze Woche aufbrachten und dabei auch etwas links und rechts des Verlaufes schauten, dadurch die Tour in mehrere Abschnitte aufteilten und dabei auch noch andere Sachen machten. In der Totalen sah die Tourwoche damit wie folgt aus (in rot die Wasserscheide, in Blau unsere Routen):

Als Extras zählen wir dabei die Besuche in Passau und Budweis, Wanderungen auf und Abseits der Wasserscheide, ein Brotback-Seminar und einen Besuch in der Walhalla.

Über der Eindrücke zur Route von Teil 6 nur entlang der Wasserscheide: Wir waren froh, wurde es wieder bergiger. Aber abgeschieden ist’s im Bayrischen Wald halt schon.
Im Teil 5 letztes Jahr, der Gebiete rund um Feucht bis in das Fichtelgebirge hinein, war die Landschaft relativ flach. Zwar gab es nach wie vor schöne Ausblicke, doch hatte die Zivilisationsdichte auch zur Folge, dass die Routenführung mit sehr vielen und feingliedrigen Richtungswechseln oft sehr zerrupft wirkte. Erst mit dem Fichtelgebirge wurde das wieder etwas besser. Dafür gab es entlang der Strecke ein paar schöne Punkte zum bestaunen, wo man gut für eine Pause halt machen konnte.
Teil 6 im Bayrischen Wald, mit Abschnitten auf der Tschechischen Seite, wurde die Landschaft wie erwähnt nicht nur bergiger, sondern auch deutlich einsamer. Was zur positiven Konsequenz hat, dass die gefahrenen Routen wieder deutlich flüssiger als auch deutlich kurviger wurden.
Die Strassen waren zumeist in guten bis sehr guten Zustand, die Kurvenradien flüssig eng bis variabel, was rein fahrerisch schon die eine oder andere spannende Herausforderung stellt. Die Einsamkeit der Region trägt ihres dazu bei, das nur selten auftauchende Fahrzeuge trotz kurviger Strecken rasch passiert werden können.
Ein ideales Roadster-Eldorado also? Nun, es ist andererseits halt wirklich relativ einsam dort. Die Region lebt von Natur- und Wander-Tourismus, anderes gibt es wirklich nicht viel. Das heisst in der Konsequenz, es gibt nicht viele interessante Ziele entlang der Route, welche sich für einen kurzweiligen Besuch anbieten. Wenn man es jedoch nur auf’s Fahren verlegt, wird man hier fündig, mindestens in der Zwischensaison.

Wie es zur Hauptsaison aussieht, ob Wandergruppen oder Fahrradausflügler sich dann dort quer stellen, das finden wir bei Being Moses 6 – the Weekend heraus.



































